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Für NGOs & Zivilgesellschaft
Souveräne Infrastruktur für NGOs
Organisationen, deren Arbeit auf Vertrauen beruht, sollten nicht davon abhängen, wie ein US-Konzern gerade seine Nutzungsbedingungen auslegt. Wir bauen und betreiben einen offenen Software-Stack für E-Mail, Kommunikation, Dokumente und Aufgaben – auf Servern in Deutschland, mit Auftragsverarbeitungsvertrag vor dem ersten Datensatz.
Der Stack im Überblick
Sechs Bausteine, alle Open Source
Jeder Baustein lässt sich einzeln beauftragen; zusammen ersetzen sie die üblichen Cloud-Dienste großer Anbieter.
E-Mail auf eigener Domain
Postfächer, geteilte Adressen (info@, spenden@) und Aliase mit Webmail und IMAP. Spam- und Virenschutz, SPF, DKIM und DMARC gegen gefälschte Absender.
Postfix · Dovecot · RspamdVerschlüsselte Team-Kommunikation
Chats, Sprach- und Videoanrufe und Dateiaustausch auf einem eigenen Server, Ende-zu-Ende-verschlüsselt – statt WhatsApp, Slack oder Teams.
Matrix · ElementGemeinsame Dokumente
Texte, Tabellen, Kanban-Boards und Formulare in Echtzeit. Die Verschlüsselung passiert im Browser; der Server speichert nur verschlüsselte Daten.
CryptPadAufgaben & Projekte
Listen, Boards und Gantt-Ansichten, damit klar ist, wer was bis wann erledigt – ohne dass Daten bei einem fremden Anbieter liegen.
VikunjaAuswertungen & Entwicklung
Dashboards für Vorstand und Geldgeber, Mitglieder- oder Spendenportale und Schnittstellen zwischen vorhandenen Werkzeugen – nur dort, wo Standardsoftware nicht passt.
nach BedarfVertrag & Betrieb
Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO) vor dem ersten Datensatz. Stündliche Spiegelung auf einen Standby-Server, tägliche Sicherung an einen zweiten Standort in Deutschland.
DSGVOOffen und mitnehmbar. Jeder Dienst ist Open-Source-Software; Sie können Ihre Daten jederzeit exportieren, auch zu einem anderen Anbieter. Umfang und Kosten richten sich nach Postfächern, Speicherplatz und den gewünschten Diensten – das Angebot folgt auf ein kurzes, unverbindliches Erstgespräch.
Vertrag zuerst
Warum der AVV vor der ersten Migration kommt
Bei NGOs geht es oft um besonders schützenswerte Daten: Mitgliederlisten, Spenderdaten oder Kommunikation mit vulnerablen Zielgruppen. Deshalb steht der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO am Anfang der Zusammenarbeit, nicht als Formalität am Ende. Erst danach werden Postfächer angelegt oder Daten migriert.
Häufige Fragen
FAQ zur Infrastruktur für NGOs
Brauchen wir das wirklich, wenn wir schon Google Workspace oder Microsoft 365 nutzen?
Das hängt vom Schutzbedarf ab: Für Organisationen, deren Arbeit auf Vertrauen beruht – etwa mit vulnerablen Zielgruppen oder sensiblen Daten – lohnt sich ein Wechsel zu einer Infrastruktur, die der Organisation selbst gehört und deren Daten nicht bei einem US-Konzern liegen.
Wie migrieren wir unsere Daten?
E-Mail-Postfächer, Kontakte und Dokumente lassen sich schrittweise übernehmen; die Details werden im Erstgespräch anhand des aktuellen Bestands geklärt, damit während der Umstellung nichts verloren geht.
Was kostet der Stack?
Es gibt keinen Festpreis auf der Website: Umfang und Kosten richten sich nach Postfächern, Speicherplatz und den gewünschten Diensten. Das Angebot folgt auf ein kurzes, unverbindliches Erstgespräch.
Gibt es einen Vertrag zum Datenschutz?
Ja. Vor dem ersten personenbezogenen Datensatz wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO geschlossen.
Können wir die Daten später mitnehmen, falls wir wechseln wollen?
Ja. Jeder Dienst im Stack ist Open-Source-Software; Daten lassen sich jederzeit exportieren, auch zu einem anderen Anbieter.
Eigene Infrastruktur statt fremder Plattformen
Ein kurzes, unverbindliches Erstgespräch klärt, welche Bausteine für Ihre Organisation sinnvoll sind.
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